3 Jahre Danach

Lieber Jan, drei Jahre sind nun schon vergangen.

Drei Jahre – Gefühlt – Wie gestern.

Kein Tag vergeht an den ich nicht an dich denke. Aber der 4. November ist so besonders schmerzhaft. Ich habe dich lieb.

Narben ……… Sie werden kleiner, Werden verblassen, Kaum noch zu erkennen, Doch ich weiß, sie sind da, Erinnerung bleibt.

Papa

4. November 2015

Wieder ist ein Jahr vorbei. Nein kein Jahreswechsel, meine Zeitrechnung ist seit drei Jahren anders.

Seit dem 11. September ist dein Opa Kurt nun auch bei dir. Ich weiß, du hast ihn gut empfangen. Um Oma Hilde werde ich mich kümmern, soweit es die Kraft zulässt.

Das Wissen, dass du nicht mehr zurückkommen kannst, ist präsenter geworden, aber du bist jeden Tag in meinen Gedanken. Irgendetwas erinnert immer an dich, das Licht in der Kirche in Barcelona, süß saure Eier zum Mittag, Nugat im Regal,  deine selbst geschriebenen Geschichten. Ich bin traurig. Wo würdest du heute stehen? Hättest du Arbeit, die dich erfüllt? Ich denke so oft in letzter Zeit, spätestens jetzt hättest du – du mit dem großen Gerechtigkeitssinn – einen Job im Bereich der Flüchtlingshilfe gefunden.

In diesen Novembertagen sind die Gedanken, die schönen Erinnerungen, meine Kämpfe mit dir und besonderes die Zeit nach dem Unglück wieder so zugegen – kaum auszuhalten. Aber die letzten drei Jahre haben gelehrt – ich kann es überleben. Es gibt Freunde, Bekannte, Kollegen an meiner Seite die auch heute noch nach dir fragen, sich erinnern, meine Schmerzen verstehen oder wenigstens akzeptieren. Dafür bin ich dankbar.

Ich werde diesen Tag, den 4. November 2015, nicht allein in Gedenken und in Gedanken an dich verbringen. Ich werde nicht allein Fotos und Videos anschauen und eine Kerze für dich anzünden. So wie unsere Familie, Papa, dein Bruder und ich, werden sicher noch viele andere den Tag und die nächsten Tages des Jahres in Liebe an dich denken.

Deine Mama

Eigentlich möchte ich Dir sagen: Tu mir einen Gefallen und komm nach Hause! Es ist alles getan und alles gesagt. Alles durchdacht und alles durchlitten. Es reicht.

Doch es hört nicht auf. Einfach so. Es hört nicht auf. Ganz einfach.

Aber wie Traurigkeit und Verzweiflung und Verlorensein nicht aufhören, sind auch Wärme und Liebe und Geborgenheit geblieben. Die hören auch nicht auf, sind ebenso einfach da. Schauen mal rein, fragen was grade so geht und lassen sich nieder um ein Schwätzchen zu halten.

Ich zünde heute eine Kerze an für Dich, mein Herz. Und dies wird da draußen nicht die einzige sein. Ich vermisse Dich und bewahre Dich – mit all der Wärme und Liebe und Geborgenheit, die mir dabei Gesellschaft leisten.

 

Suse

4. November 2014 – Wieder Herbst

Zwei Jahreszyklen sind schon vergangen. Jan das letzte Mal bei uns zu Hause, bunte Blätter an den Bäumen und Herbstnebel, 22.12.- Jan’s Geburtstag, Weihnachten, Skifahren, Familientreffen Ostern, Sommer und wieder Herbst.

Das Leben geht weiter, auch wenn wir uns das vor zwei Jahren nicht vorstellen konnten. Aber es wird nie wieder wie vorher sein. Jan fehlt uns – er wird uns immer in unserer Familie fehlen. Herbst wird immer verbunden sein mit dem Tag, an dem wir Abschied nehmen mussten.

Leben geht und Leben kommt. Wir erfreuen uns heute auch an der Familienplanung in Jan’s Freundeskreis und an die Großelternfreunde in unserem Freundeskreis.

Viele haben uns in den letzten zwei Jahren geholfen, weiter zu leben, haben uns geholfen, das Lachen wieder zu finden. Doch wir haben uns verändert, die Traurigkeit, die Sehnsucht nach unserem Kind wird bleiben, gehört nun zu uns. Wir hoffen, dass wir immer die Kraft haben, für die da zu sein, die wir lieb haben und die uns brauchen.

Der Grabspruch von Jan’s Freunden „Wir sehen uns wieder, hinter dem Regenbogen „ ist uns zum Begleiter geworden. Immer wenn wir einen Regenbogen sehen, denken wir an Jan.

Jan – Irgendwo wartest du auf uns.

Mama und Papa 

Irgendwann werden wir uns wiedersehen, dann wirst auch du dort erwachen,
über den Dächern, über den Wolken, über dem Regenbogen, weit, weit, hoch oben.

Dann werden wir uns die Hände reichen  unser Lachen wird erklingen, Frieden wird herrschen, die Tränen werden versiegen – hoch über dem Regenbogen, somewhere over the rainbow.

Auf der Wanderung in Gedanken an Jan

In den Bergen liegen die Gegensätze,

die das Mensch-sein bestimmen am engsten beisammen.

Leben und Tod, Hoffnung und Angst, Aufstieg und Abstieg, Bewegung und Stillstand.

Grauzonen gibt es nicht.

Die Klarheit dieser strengen Regeln , schärft Sinne und Verstand.

(gelesen am 29. Juni in der Gletscherhütte)

Mama

An eine Nervensäge

Mit deinen Problemen
heißt es
bist du
eine Nervensäge

Ich liebe die Spitze
und Schneide
von jedem Zahn
dieser Säge
und ihr blankes Sägeblatt
und auch ihren runden Griff

- Erich Fried -

Suse

Elefant im Raum

Es gibt Momente, da bist Du plötzlich hier wie der sprichwörtliche Elefant im Raum. Und ich stehe vor der Entscheidung, ob ich den Elefanten jetzt kurzerhand rauswerfe oder ihm erlaube sich häuslich einzurichten. Jeden Tag gibt es diese Wahl und sie gestaltet sich immer anders.

Manchmal werden wir Freunde, der Elefant und ich, und ich bin froh, dass er da ist, weil er einen erlesenen Humor hat oder Trost spendet oder mich daran erinnert, was wichtig ist. Manchmal erwischt er mich auch mit voller Breitseite mit seiner schlechten Laune oder seinen düsteren Gedanken oder seiner Wahrheit.

Der Elefant ist Dir ganz schön ähnlich.

Ich frage mich, ob dieser Elefant irgendwann mal nicht mehr vorbeischaut. Vielleicht wird es ihm zu langweilig plötzlich einfach aufzutauchen und hier rumzuhängen. Doch ich vermute, der Elefant bleibt mir erhalten. Er wird seine Besuche seltener einstreuen und er wird mit der Zeit kleiner werden, aber immer da sein. Vielleicht bringt er irgendwann auch mal Blumen und Pralinen mit. Wer weiß schon, was morgen kommt?

Suse

Gedanken an Jan,

der 1. Monat im neuen Jahr ist nun schon wieder vorbei.  Weihnachten geschafft, der Jahreswechsel geschafft und so viele emotionale Momente – wieder einmal bewältigt.  Ich kann auch schon schöne Augenblicke zulassen. Es gibt auch wieder das Lachen.  Dann kommt wieder so eine Bruchlandung – du wirst nicht mehr zurückkommen. Und immer wieder NEIN, NEIN  – es darf nicht sein.  Ich sitze in einem Zug der einfach weiterfährt, der sich immer weiter entfernt.

An der Wand hängt wieder ein schöner ,von Steffen  gestalteter, Kalender. Im Januar und Februar schöne Bilder vom Winter, auch von unserem gemeinsamen Ski-Urlaub  – Aber von dir kommen einfach keine neuen Bilder dazu.  Es ist ein ganz schön schwerer Weg  akzeptieren zu müssen, dass ……. Erinnerung bleibt.

Auf meinem Schreibtisch im Büro steht eine Karte : „ Loslassen, wo wir festhalten möchten. Weitergehen, wo wir stehen bleiben möchten. Das sind die schwierigsten Aufgaben, vor die uns das Leben stellt.“

Küsschen Mama

Geburts – Tag

Heute vor 30 Jahren bist du geboren, am 22.12.1983 um 15.15 Uhr. Dein 30ster Geburtstag  wäre heute. Ob du den Tag gefeiert hättest – SICHER.

Wie all die  letzten Jahre werden wir essen gehen und leider können wir dich nur in Gedanken mitnehmen. Was heißt nur ? Ich habe dich lieb.  Du fehlst mir.

Papa

Wunschzettel

Wunschzettel von Jan gemalt

Mein Großer, ich wünschte Du könntest unterm Tannenbaum sitzen. -

und deine Geschenke auspacken. Den Spaß am Auspacken hast du dir immer erhalten. O-Ton Jan: “Ist da Lego drin ? ”

Ich denke auch an dich.                                                                                                                                   Mama

 

 

Türchen #1

Jan ist manchmal faszinierend mit Musik umgegangen. Trotz mono. Irgendwo eine Basslinie, irgendein Trompetensolo – noch im gruseligsten Schlager hat er ein fesselndes Fragment gefunden, das ihn dann in Dauerschleife begleitet hat. Ich muss zugeben, dass vieles einfach nur an mir vorbeirauschte und ich mich dabei freute, dass er sich so gefreut hat. Ich war handwerklich ein lausiger Zuhörer. Mit mir ließ sich über Text reden – alles andere war Atmosphäre, schlimmstenfalls Gefühl.

So begleitet mich und Euch durch diesen Advent beides: Klang und Wort. Ich weiß nicht, was Jan zu diesem Adventskalenderstart gesagt hätte. Ob vernichtend zerpflückt oder eine Dauerschleife wert. Es ist ein guter Beginn.

Suse

 

KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI – DER ANFANG IST NAH

… Hallo Zeugung, Hallo Verbeugung,
Hallo Potential, Hallo Vergeudung,
Hallo Täuschung, Hallo Beleuchtung,
Hallo Verleugnung deiner eigenen Bedeutung,
Hallo Möglichkeit, Hallo Stille,
Hallo Entwicklung, Hallo freier Wille …

Erzähl von mir mit Lachen

Erzähl von mir mit Lachen
so waren wir doch einst
erzähl die tollsten Sachen
auch wenn du nachher weinst

Ich könnt dich nicht verwinden
stürbe dir hinterher
dagegen Kraft zu finden
brauch ich dich noch viel mehr

                                   Gisela Steineckert

Lieber Jan,

ein Jahr ist nun vergangen-  irgendwie verstrichen. Alles würden wir dafür geben- dieses schreckliche  Erlebnis ungeschehen zu machen. Die Trauer vergeht nie, sie ist zu unserem ständigen Begleiter geworden. Sie  kommt wie aus dem Nichts, wie ein Geschoss, aus Ohnmacht, Traurigkeit und unendlicher Sehnsucht, dass alles kaputt macht. Um nicht ständig über das ,,Warum” nachzudenken, hat jeder auf seine Art und Weise einen  Weg gefunden  um irgendwie damit klarzukommen. Das war und ist noch immer sehr schwer und mit vielen Anstrengungen verbunden. Man kann die Leere im Herzen nicht füllen, den Platz der verlorenen Person nicht einnehmen, ein paar nette Worte, sind ein nichts, im Gegensatz zu den vergangenen Ereignissen und den vielen schönen Erinnerungen.  Ein einfaches: 

“es wird alles gut!” oder „die Zeit heilt alle Wunden“ reicht nicht aus um die Leere zu füllen!

 Jan ich hoffe du weißt, das wir an Dich denken und Dich nie vergessen werden.  Eigentlich weiß ich in der Tiefe meines Herzens, dass du auf jeden von uns ein Auge wirfst und mit einem verschmitzten Lächeln die Geschicke lenkst. Du weißt doch- Deine etwas verrückte alte Tante glaubt, dass auf uns noch eine andere „bessere Welt“ wartet.  Und Du Jan  wartest dort auf uns!

 Grüß mir Deinen Onkel und sag Ihm, dass ich Ihn liebe.

 Deine Tina-Tante

 

Vermissung

Seit einem Jahr trage ich nun diese Steine in meiner Tasche herum. Einen roten und einen grünen, rund geschliffen von den Wellen des Atlantiks. Gefunden am Strand in Marokko am Tag bevor uns der Himmel auf den Kopf fiel. Manchmal frage ich mich, wo sie herkommen. Ob ich da vielleicht seit einem Jahr mit altem Kaugummi herumziehe. Ob sie eine Antwort sein sollen, ein Trost oder ein Signal.

Diese Steinchen haben mir schon so manches Mal die Nerven gerettet. Beim Warten auf die Straßenbahn, an der Ampel, in irgendeiner Menschenmenge. Sie sind einfach da und das beruhigt.

Du bist nicht da. Du bist nicht da, wenn wir älter werden. Wenn wir lachen und heulen. Wenn wir Entscheidungen treffen. Wenn wir Dinge verbocken oder richtig geil abliefern. Wenn wir Feste feiern. Wenn wir uns kleinmachen oder über uns hinauswachsen.

Du bist nicht da und schwingst doch immer mit. Im Herzen. In Erinnerung. Beim älter werden und lachen und heulen… Und irgendwie beruhigt das auch.

Es bleibt der Gedanke, der mich durch dieses absurde Jahr getragen hat. Wie zwei kleine Steine. Ein bißchen rot, ein bißchen grün. Es ist so einfach: Die Liebe hört niemals auf.

 

 

Suse

Freitag Abende in Berlin

Liebe Suse,

ich habe dich letzte Woche gefragt- wie du nur durch dieses Jahr gekommen bist.

Da fällt mir der Text von „Coldplay – Fix you“ ein:

„Wenn du dein Bestes gibst, aber nicht erfolgreich bist,
Wenn du bekommst, was du willst, aber nicht was du brauchst,
Wenn du dich müde fühlst, aber nicht schlafen kannst,
In Wiederholung steckenbleibst.

Wenn die Tränen dein Gesicht herunterrinnen,
Wenn du etwas verlierst, das du nicht ersetzen kannst,
Wenn du jemanden liebst, aber es zu Ende geht.
Könnte es schlimmer sein?“

Heute weiß ich die Antwort – Nein es kann nicht schlimmer sein!!

Es braucht so viel seelische Stärke, um das zu akzeptieren, was wir nicht ändern können. Es soll fünf Phasen der Trauer geben und jeder erlebt sie unterschiedlich, doch es sind immer fünf (so heißt es).

Nicht wahrhaben wollen
Wut
Verhandeln
Depression
Akzeptanz

Und immer wenn man meint, man hat es geschafft, fängt man wieder von vorne an.

Ich habe jedenfalls eine scheiß Angst vor den kommenden Jahr und daher freue ich mich über Freitag abende in Berlin beim Mexikaner, kühlen Drinks und schönen Erinnerungen.  Danke!

Martina ( für Jan immer Tina-Tante)

 

Draußen ist Marokkoabflugswetter. Die Bäume färben sich gelb, orange und rot. Die Sonne scheint scharf und klar. Der Wind pfeift um die Ohren. Laub fegt über die Straße.

Mal wieder spät dran, wir werden schon abgeholt. Wo ist die Sonnenbrille? Alle Taschen dabei? Ist der Herd aus? Die wichtigsten drei: Schlüssel, Handy, Portemonnaie?

Ab in die S-Bahn zum Flughafen. Was uns wohl erwartet? 30°C und Faulenzen am Strand. Ein bißchen Schadenfreude, dass alle anderen Fahrgäste hierbleiben und arbeiten müssen. Eine Woche Auszeit nach diesem anstrengenden Sommer.

In der Bahn noch schnell das schwerste Gepäck auf die anderen Koffer verteilt. Oh mein Gott, das erste Mal fliegen. Und dann unterwegs mit so vielen Freunden: ob wir uns vertragen, ob sich alle benehmen?

Am Flughafen treffen wir auf den Rest der Bande. Großes Hallo. Alle ein bißchen überdreht. Noch schnell was zu essen besorgen. Überteuertes Baguette mit Käse. Egal, ist ja Urlaub. Und ein paar Klatschmagazine für den Flug. Auf den Parkbänken in der Sonne letzte Pause. Kurzes Facebook-Update: Reisegruppe Orient auf dem Weg.

Wie funktioniert das mit dem Fliegen nochmal? Pass zücken, einchecken. Duty-Free-Schlaraffenland. Unser Flug wird aufgerufen. Schnell, schnell zum Schalter. Lange, graue Gänge, Trepp auf, Trepp ab, noch um eine Ecke, noch eine – einmal den Flughafen in den Katakomben vermessen. Ist das hässlich hier. Warten im Glaskasten mit den anderen Passagieren. Dort steht der Vogel. Wow, das Ding kann also fliegen. Über’s Rollfeld schlurfen. Plätze sichern bei den anderen. Gepäck verstaut, Kaugummi im Mund. Anschnallen. Der Vogel kommt ins Rollen. Abflug.

Draußen ist Marokkoabflugswetter. Drinnen ist alles anders.

Suse

 

Sidi Kaouki 4. September – 10 Monate später –

Wir waren in Marokko. Viele haben gefragt „ Ist das gut für Euch ?„

Es war gut für uns. Wir mussten ein Bild haben. Zu sehen und doch nicht begreifen wollen war tränenreich, schmerzhaft und doch notwendig. So ein schöner Strand, blauer Himmel, blaues warmes Wasser. Die Blumen aus unserem Garten, die Jan immer so mochte und seiner Suse so gern nach Berlin mitnahm, schwammen auf den Wellen.

Und doch ist das Wissen da – wie gefährlich grausam das Wasser sein kann. Der Atlantik hat uns Jan genommen. Wir müssen mit dem Gedanken zu leben lernen – wir können Jan nicht zurück holen.

Das ist so schwer. Aber wir sind nicht allein, dafür Danke

Kerstin und Udo

schweigen am strand

Große Tage, kleine Tage

So langsam kommt bei mir an, dass Du an meinem Geburtstag nicht dabei warst. Ganz viele Menschen schauten vorbei um diese Lücke zu füllen und sie haben ihre Sache auch sehr gut gemacht – es war wirklich ein schöner Tag. Sogar ein Strauß roter Rosen hat es wieder zu mir geschafft, da die Blumenfrau sich an diesem Spätsommertag an Dich erinnert hat.

Es schwirrt durch meinen Kopf ein Stück Ringelnatz: “Lebe! Lache gut! Mache Deine Sache gut!” Ich geb mir solche Mühe, Herz. Manche Tage sind groß und bedeutungsschwer, andere geben sich klein und rauschen vorbei. Doch keiner vergeht, an dem ich nicht an Dich denke.

Suse

BeachOlympix @ YAAM

Liebe Leute,

es war ein großartiger Nachmittag bei der Strandolympiade am letzten Augusttag im YAAM. Herrlich zu sehen, dass Hüpfen, Laufen und Tauziehen auch bei den Großen solchen Ehrgeiz entfachen kann. Ein Dank geht raus an Gangway und YAAM – speziell an Charles, den “unbestechlichsten Referee aller Zeiten”.

Leider ist ein Großteil unserer eigenen Bilder einem technischen Defekt zum Opfer gefallen. Ich hoffe, dass sich noch einige Aufnahmen retten lassen. Bis dahin gibt es erstmal ein paar Impressionen – festgehalten von der Fotografin Anne-Marie Arpin.

Wie es bei der Siegerehrung im kurzen Regenschauer so treffend hieß: Da musste auch Jan heulen vor lauter Lachen. Er hätte auf jeden Fall seinen Spaß gehabt. Danke für den schönen Tag und so viel Liebe für’s Detail bei den Vorbereitungen!

Suse

Einladung ins YAAM am 31. August

Am Samstag, den 31. August 2013, findet im YAAM eine weitere Runde der BeachOlympix statt, eine Strandolympiade für Kinder und Jugendliche aus Berlin – organisiert von Gangway e.V. und BoxYaam. Die komplette Veranstaltungsreihe wurde Jan gewidmet und mit Euren Spenden zur Trauerfeier finanziert. Bei diesem Mal sind alle aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis eingeladen, den Nachmittag im YAAM zu verbringen.

 

Es wird ein kleines Programm und ein Barbecue geben. Natürlich könnt Ihr Euch schon einmal fit machen und auch sehr gern an den Strandspielen teilnehmen. Doch keine Sorge, das wird keine Bedingung. Ich freue mich einfach über jedes bekannte Gesicht, damit wir gemeinsam einen schönen Tag verbringen können. Also markiert es Euch im Kalender: Am 31. August um 14 Uhr starten die BeachOlympix im YAAM am Berliner Ostbahnhof (Stralauer Platz 35, 10243 Berlin).

Suse

Hochzeitskokon

Mein großer kleiner Bruder hat geheiratet – vergangene Woche zuhause auf der Insel Rügen. Es war ein wunderschönes Fest, im Grunde eine ganze Festwoche, und es gehen immer noch alle durch den Tag ganz seelig und beschwingt von den vielen Eindrücken. Allen voran das Brautpaar. Ich bin so stolz auf die Beiden und auch ein bißchen auf das Festprogramm, das wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben.

Als wir am frühen Morgen mit der Hochzeitsgesellschaft wieder zuhause angekommen sind, ließen wir in Familie den Tag noch kurz nachklingen. Auf den Küchenfliesen sitzend mit zertanzten Schuhen und den vielen Bildern in Kopf und Herz, habe ich den Gedanken, der mich ständig begleitet, ein einziges Mal ausgesprochen: Du hättest dabei sein sollen.

So wie auch in den vergangenen Monaten. Manches Mal während der Vorbereitungen musste ich plötzlich grinsen, weil ich daran dachte, wie Du mit mir geschimpft hättest, als ich mir tagelang über den richtigen Weißton von Schleifenbändern und Rosenblättern den Kopf zerbrochen habe. Oder wie ich selbst um jedes Wort in der Hochzeitszeitung und jeden Schnörkel im Kirchenheft gerungen habe. Doch jede nervenaufreibende Minute hat sich gelohnt.

Natürlich warst auch Du dabei – mit jedem Wort, jedem Schnörkel, jedem Rosenblatt. Ein bißchen kitschig, aber: Mit mir. Du begleitest mich durch die Welt in jedem Lachen und jeder Träne. Ich bin gleichzeitig glücklich über die Zeit, die wir hatten, und traurig über die Zeit, die wir nicht haben. Und um ehrlich zu sein, manchmal ist es auch anders herum. Doch Du bist hier, weil ich Dich im Herzen tragen darf. Das spüre ich so oft in kleinen und großen Momenten und dafür bin ich einfach nur unendlich dankbar.

Suse

Sommer-Erinnerungen, die 1.

Letzter Tag

Heute dröhnt nur
Atlantik in unseren Köpfen
Wir begleiten ihn mit
Verstimmter Gitarre und Getrommel
Auf leeren Plastikflaschen
Auf unseren Bäuchen
Auf, auf weitertanzen
Nicht liegen bleiben…

Cola mit Rum ist, was es immer war,
Nur mit mehr Sonne drin
Zwar ohne Zitrone, dafür
Kann ich hier jederzeit meine
Schuhe in den Ozean werfen -
Morgen sind wir in Paris.

(Jan – 18 Jahre, Sommer 2002, Spezi-Schreibwerkstatt in Kienitz)

Sommer 2002 – Papa, Steffen und ich sind in den Urlaub gefahren. Du wolltest mit deinen Freunden nach Frankreich. Einfach so mit dem Auto. Ich stelle heute fest, dass ich gar nicht viel von deiner Fahrt weiß. Habe ich zu wenig gefragt? Wohl eher wolltest du nicht alles preisgeben. Wahrscheinlich war es auch gut so. Ich wäre sonst von einer Ohnmacht in die andere gefallen.

Sommer 2013 – letzte Woche war Sommersonnenwende – erste schöne Sommertage. Die Sonne scheint – obwohl so viel Traurigkeit in meinem Herz ist -.

Jan – du fehlst uns.

Jan in der Hängematte

 

Platz in der Sonne

Das YAAM am Berliner Ostbahnhof ist für Jan im vergangenen Sommer ein zweites Zuhause geworden. Nicht nur durch die Unmengen an Stunden, die er dort an der Tür verbracht hat, sondern vor allem durch die Menschen, die ihn dort umgaben, und die Geschichten, die er erlebt hat. Es sind all die Erfahrungen aus Gesprächen und Erlebnissen, die ihn auch durch das Jahr getragen haben. Ich erinnere mich an unzählige Kochversuche, um Momos Erdnusssoße aus der afrikanischen Küche bei uns nachzukochen – allerdings ohne Erfolg. Und ich habe den Satz im Ohr: “Ich hab nen Job an der frischen Luft und, was will ich mehr, es läuft ständig gute Musik!”

So ist es wirklich toll, dass im YAAM ein Platz für Jan erhalten bleibt. Hinterm Eingangstor, gleich auf der rechten Seite haben wir nun die Gedenkecke neu gestaltet. Und Jedem, den es mal in die Nähe verschlägt, kann ich nur raten: Geh ins YAAM, bring einen Gedanken oder eine Blume mit und trink entspannt einen Cocktail bei guter Musik!

Mit Sonne im Herzen bist Du immer dabei. Wir denken an Dich!

Suse

 

Gesichtsbuch

Ich habe heute den ganzen Tag über Deinem Facebook-Profil gesessen um es in den Gedenkstatus zu versetzen und damit einzufrieren. Und ich muss gestehen, dass ich mich davor schon eine ganze Weile gedrückt habe. Das lag nur zum Teil daran, dass dies auch eine Form von Abschied nehmen ist.

Zum anderen musste ich dafür Deinen Rechner rauskramen und das kostet jedes Mal Kraft. Ich bin wieder über die unzähligen Fotos gestolpert und natürlich hängen geblieben. Die Erinnerung lebt nicht nur durch die Bilder, sondern auch die Atmosphäre, das Licht, die Situation, die Menschen drumherum. Es bleibt eine Geschichte, die jedes einzelne Foto transportiert, und jeder erkennt in ihnen etwas wieder, das er mit Dir verbindet. Du hast ganz schön viele Spuren hinterlassen, liebes Herz. Das ist manchmal Fluch und Segen zugleich. Doch hauptsächlich ist es ein großer Trost und dafür danke ich Dir.

Suse

Mein erster…

…Geburtstag ohne dich – komisches Gefühl!

Ich hoffe du schaust uns ein wenig zu und trinkst dabei entspannt einen Erdbeerdaiquiri…

Denk ganz doll an dich – dicken Knutscha und ne High Five vom Seba

 

Deine Netti

Lagerfeuer

Ein warmer Frühlingsabend, eine Einladung in den Garten unter blühende Kirschbäume, ein knisterndes Lagerfeuer – es war ein schöner Abend gestern zusammen mit Freunden aus Berlin und Umgebung in Frankfurt bei Jans Eltern.

Unglaubliche sechs Monate sind verstrichen, die vieles verändert und abverlangt haben, aber auch stärken und wachsen ließen. Dabei fühlt es sich an wie gestern, wie gerade eben erst passiert. Doch gestern ist okay. Denn dies beinhaltet auch solche wertvollen Momente, wie eben gestern Abend an diesem 04. Mai am Lagerfeuer in dieser Stadt am Fluss.

Suse

Alpha und Omega

An jedem Ostersonntag wird in meiner Heimatgemeinde eine neue Osterkerze angezündet. Ihr Licht begleitet jeden Gottesdienst des kommenden Jahres. In dieser Zeit erlebt sie viel – gute und schlechte Tage, Freude und Traurigkeit, Anfang und Ende. Das gesamte Leben steckt in ihr. An diesem Osterfest hat mir unsere Pastorin die Osterkerze 2012 mit auf den Weg nach Berlin gegeben. Ausgestattet mit all der Kraft, dem Glück und der Wucht der vergangenen Monate leuchtet sie nun bei uns zuhause.

 Suse

Frühlingsboten

Lieber Jan, ein Frühlingsgruß aus unserem Garten. Das erste Osterfest ohne dich. Und als wenn so sein soll, die Erde ist wieder mit Schnee bedeckt. Aber bald werden die Gartenblumen sprießen. Mama und Papa

Mein lieber Jan

Die Zeit vergeht und viel passiert, doch jeder Tag mehr, ist auch ein Tag an dem du fehlst. Doreen hat Dir ein tolles Gedicht mitgebracht, es hat mich sehr berührt, gleichzeitig eine Träne kullern lassen und ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. Heute möchte auch ich ein Lächeln auf dein Gesicht zaubern, vielleicht auch eines auf die Gesichter unserer Freunde und deiner Familie. Das Leben nimmt nicht nur, zum Glück gibt es auch und das möchte ich gerne mit Dir und unseren Liebsten teilen. Am 21.03.2013 ist unser kleiner Sohn Alfons geboren. Ich bin fest davon überzeugt, dass du das schon längst weißt und Dir den kleinen Mann schon genau bestaunt hast! Nur falls du es noch nicht geschafft hast, hier ein Bildchen für Dich. An deine Stimme kann er sich noch genau erinnern und sie wird immer ein Teil von Ihm sein. Ihr hättet Euch sekundenschnell ins Herz geschlossen, davon bin ich überzeugt. Ich bitte Dich, hab ein wachsames Auge von da, wo du bist, auf unseren kleinen Sohn. Ihn in Deiner geistigen Obhut zu wissen, würde mir ein unglaublich gutes Gefühl geben und Du brauchst bestimmt eh ein bisschen Beschäftigung ;) Also pass gut auf Ihn auf!

Hier ist er, unser kleiner Alfons Tusche!

Ich danke Dir, denke an Dich und drück Dich ganz fest in meinen Gedanken,

Dein Vögelchen

I’m Free

Hey Jan, dieses anonyme Gedicht habe ich im Januar in der Kirche neben Ground Zero entdeckt. Die Kirche, wirklich direkt neben den Zwillingstürmen, war nicht ein bisschen zerstört – ein Bollwerk wie du ;) – die Feuerwehrmänner und vielen freiwillgen Helfer konnte sich dort Ausruhen, Essen und medizinisch versorgen lassen – man hat noch sehr gut die eingeschmolzenen Stiefelabdrücke erkennen können. Mich hat das sehr berührt und mitgenommen – alles ohne Hype oder Blickfang – einfach ein Wand an der die Leute Nachrichten an ihre vermissten oder toten Lieben hinterlassen haben. Das Gedicht war das einzige, was ich gelesen habe und ich musste gleich an dich denken. Es gefällt dir bestimmt auch.

Ich denk an dich, Doreen.

I’m Free

Don’t grieve for me, for now I’m free
I’m follow the path God laid for me.
I took his hand when I heard Him call
I turned my back and left it all
I could not stay another day
To laugh, to love , to work or play.
Tasks left undone must stay that way
I found that peace at the close of day.

If my parting has left a void
Then fill it with remembered joy.
A friend shared; a laugh, a kiss
Ah yes, these things I do will miss.
Be not burdened with times of sorrow
I wish you the sunshine of tomorrow.
My life’s been full, I’ve savoured much
Good friends, good times, a loved one’s touch.

Perhaps my time seemed all too brief
Don’t lengthen it now with undue grief.
Lift up your heart and share with me
God wanted me now, he set me free.

Erinnerungen an den gemeinsamen Winterurlaub

Lieber Jan,

vor zwei  Jahren, im Winter 2011, waren wir im Winterurlaub.

Wir hatten viel Spaß beim Skifahren.  Trotz deiner drückenden Skischuhe fuhren wir gemeinsam die Salvenrunde.   Wie du voll Stolz und Glück gestrahlt hast, als du deiner Suse dein Video und die Bilder zeigen durftest.

 

 

Aber Jan vor allem warst du der BESTE beim Rodeln.  Papa, Steffen  und du seid um die Wette gefahren, du warst der Schnellste –  unschlagbar.

 

 

 

 

 

.An einem Tag war der Himmel so blau, die Sonne schien. Ich stand mit dir auf der Skipiste und du meintest bis in das Universum  schauen zu können.

Dieses Jahr waren wir wieder im Winterurlaub. Ich hatte mir so gewünscht, mit allen mit Papa, mit dir, Suse,  mit Steffen und Ari  die Rodelbahn runter zu sausen. Es hat nicht sein dürfen.

Wir haben in den blauen Himmel geschaut. Ich weiß, du hast uns von da oben  mit deinem verschmitzten Lächeln gegrüßt.

Mama

 

unterwegs

Beim Kramen in unseren Briefen habe ich letztens diesen Ringelnatz gefunden, dem Du ein kleines Stück Suse+Jan untergejubelt hast – wahrscheinlich wieder nach einer dieser unzähligen Fahrten zwischen Berlin und Greifswald. Liebes Herz, Du wirst mich weiter auf jeder einzelnen Zugfahrt begleiten und immer, wenn mir der Wind nun am Bahnhof um die Ohren pfeift, erreicht mich auch ein Kuss und Du rennst in meinem Kopf umher.

 

ZU DIR

Sie sprangen aus rasender Eisenbahn
Und haben sich gar nicht weh getan.

Sie wanderten über Geleise,
Und wenn ein Zug sie überfuhr,

Dann knirschte nichts. Sie lachten nur.
Und weiter ging die Reise.

Sie schritten durch eine steinerne Wand,
Durch Klein Bünzow und anderes Wüstenland,
Durch den Raps und die Peene. -

Meine Gedanken. -

Ihr Kurs ging durch, ging nie vorbei.
Und als sie dich erreichten,
Da zitterten sie und erbleichten
Und fühlten sich doch unsagbar frei.

Spendenübergabe

Liebe Familie, Freunde und Kollegen,

einen Tag vor Jans Geburtstag haben wir am 21. Dezember 2012 eine Spende von 1800 € an Ortwin Rau, den Chef des Kulturvereins YAAM, und sein Team übergeben. Allein durch Eure Unterstützung ist solch eine große Summe zusammengekommen und wir sind immer noch überwältigt von Eurer Anteilnahme. Es bleibt uns nur, Euch aus tiefstem Herzen unseren Dank auszusprechen.

Nicht nur wir wurden eingeladen, das YAAM weiterhin zu besuchen, sondern diese Einladung reichen wir auch gern an Euch weiter. Auf der Homepage www.yaam.de könnt ihr Euch über das aktuelle Programm informieren und vor kurzem ist auch ein sehr schöner Artikel erschienen, der Euch das YAAM noch einmal näher bringen kann: http://www.kultmucke.de/das-yaam-in-346-tagen-und-450-metern/

Mit der Spende wird das YAAM den Jugendsport fördern und im Frühjahr / Sommer 2013 ein Sportturnier in Gedenken an Jan organisieren. Sobald wir den Termin erfahren, werden wir Euch auch umgehend einladen, das Kultur-, Sport- und Freizeitgelände am Berliner Ostbahnhof zu erkunden. Und natürlich um einen Cocktail am Strand  – mit Jan im Herzen – zu genießen.

Kerstin und Udo
& Steffen
& Susanne

ausgepuzzelt

Inzwischen ist es eine liebgewonnene Tradition, dass wir zwischen den Jahren nach dem Weihnachtsfest und vor dem Silvesterknall zusammenkommen, um mit Freunden und Gästen in gemütlicher Runde zu puzzlen. Angefangen hat es mit einem kleinen 500er und einer Szene aus “Casablanca”, die wir Konrad zu Weihnachten geschenkt haben. Jahr für Jahr hat sich der Schwierigkeitsgrad erhöht: einfarbig, rund oder größer, größer, größer.

Heute haben wir unser aktuelles Meisterstück beendet: das 5000er-Puzzle mit Blick in eine Gemäldegalerie von Giovanni Paolo Panini. Ein verflixt harter Brocken auf knapp zwei Quadratmetern, doch wir haben ihn geknackt. Es waren zum Schluss 4999 Teile, die ihren Platz gefunden haben – nur eine einzige Stelle ist frei geblieben zwischen Himmel und Erde.

Ich finde diese Leerstelle so passend und schön, denn heute sind wir alle nicht komplett. Liebes Herz, Du fehlst uns und wo auch immer Du das letzte Puzzleteil versteckt hast, pass gut darauf auf. Wir holen es irgendwann ab.

Suse

Du bist nicht mehr da, doch wir begegnen dich täglich bei den kleinsten Dingen unseres Lebens. Unsere Gedanken sind oft bei Suse, deinen Eltern und bei Steffen, ganz besonders an Tagen, wie gestern :(   Die vielen schönen Bilder zeigen uns, wie viele schöne Momente es in deinem Leben gab. Das tut gut:) Suse wollen wir auf diesem Weg danken, dass sie Andre` bei der Suche nach einer Bleibe in Berlin behilflich war.  Wir wünschen allen, die ganz nah bei Jan sind, ein gesundes und friedliches Jahr 2013.

Wenn die Sonne untergeht

Menschen, die von uns gehen, sind wie eine Sonne, die für immer versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.

Jochen Mariss

 

In Liebe deine Tante Biggi, Onkel Uwe, Andre´ und Anne

“Alles hat ein Ende, ist, was ich nicht glaub.

Sicher hat sich irgendwo die Ewigkeit verkrochen.

Ich lieb Dich für immer, hat er ihr versprochen.”

Suse

Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar,

so will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Dietrich Bonhoeffer

Jan   22.12. – heute wäre dein Geburtstag

Wir haben diesen Tag immer gefeiert. Früher war die Bude bei uns zu Hause voll, später in Berlin. Oma und Opa mussten mitmachen beim Topfschlagen. In den letzen Jahren waren wir immer bei dir in Berlin. Die Zeit vor der Freundesparty wolltest du mit deinen Eltern verbringen. Wir gingen Essen – Grundlage für die Party. Heute waren wir auch Essen, wie immer am 22.12.  Wie unwirklich –  du durftest nur noch in unseren Gedanken bei uns sein.

What a difference a day makes

Lieber Jan,

ich denke viel an dich. Ganz besonders heute, an deinem Geburtstag, denke ich an dich und an alle unsere durchgeknallten Freunde, die dich ordentlich gefeiert haben.

Wir hatten viel Spaß zusammen und daran werde ich immer festhalten mit einem breiten Grinsen. Danke Jan, für die wunderbaren Momente und für diesen Song. Du bist “cool wie John Forté” :)

Deine Ehrli

What a difference a day makes

Türchen #1

Ich habe Dir jedes Jahr einen Adventskalender gebastelt und sehe nicht ein, warum sich das ändern sollte. Nun gibt es einen für uns alle – zwar ohne Gummibärchen und Nougatstangen, aber mit schönen Augenblicken. Wir denken an Dich!

Suse